Traditionelles Trommelröstverfahren

Erst durch das Rösten entstehen die typischen Aromen eines Kaffees. Die schonende Langzeitröstung des Kaffees im traditionellen Trommelröster dauert bis zu 25 Minuten bei einer Temperatur von lediglich 180 bis 200 Grad Celsius. Im Vergleich hierzu wird Massenindustriekaffee i.d.R. bei 600 bis 800 Grad Celsius in gerade mal 2 Minuten angeröstet.

Bei diesem Röstverfahren wird die Rösttrommel von außen erhitzt. Die darin befindlichen Kaffeebohnen werden dabei gleichmäßig durcheinander gewirbelt, sodass diese durch den Kontakt mit der beheizten Trommel geröstet werden.

Die niedrige Rösttemperatur und die lange Röstdauer haben zur Folge, dass

  • sich die hochkomplexen Aromaverbindungen behutsam und geschmacksvollendet entwickeln k√∂nnen (au√üergew√∂hnliche Aromatik)
  • die aggressiven und magensch√§dlichen Stoffe, wie z.B. Chlorogens√§uren, im Kaffee bestm√∂glich entweichen k√∂nnen (erw√ľnschte Bek√∂mmlichkeit)
  • der verbleibende Wassergehalt in den Bohnen deutlich reduziert wird (maximale Ergiebigkeit)
 

Aus technischen Gr√ľnden ist dieses Bild momentan leider nicht verf√ľgbar

 

 

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